Lebt in Graz

Was wissen wir voneinander wenn wir uns das erste Mal begegnen? Einstellungen, Gesinnungen und Wesenszüge sind uns noch verborgen auf den ersten Blick. Trotzdem bilden wir uns eine Meinung über den anderen. Sei sie zutreffend oder nicht. Wie sollen wir das auch schon in dem Bruchteil einer Sekunde wissen. Dies geht Jedem gleich und passiert ganz automatisch. Denkvorstellungen und Erfahrungen des Lebens spielen dabei eine grosse Rolle.
Die Künstlerin will dem Betrachter bewusst machen welche Denkmuster er/sie selbst hat und hofft die Betrachter zum Nachdenken zu bewegen - Warum und wieso denke ich das? Denn auch wenn uns ein Schubladendenken oft das Leben erleichtert und nicht so sehr von Bedeutung ist, gibt es Situationen in denen eine überlegtere Meinung gegenüber anderen Menschen unsere Stadt eine Spur toleranter machen könnte.

Die Serie ”lebt in Graz” besteht aus 10 Portraits in Öl auf Malplatten.
Die Portraitierten sind Menschen, die die Künstlerin in der Stadt Graz gesehen und um ein Photo von hinten gebeten hat. Gleichzeitig wurde der Beruf der Personen festgehalten. Diese Berufe finden sich an einer der Ausstellungswände wieder.

 

Was wissen wir voneinander wenn wir uns das erste Mal begegnen? Einstellungen, Gesinnungen und Wesenszüge sind uns noch verborgen auf den ersten Blick. Trotzdem bilden wir uns eine Meinung über den anderen. Sei sie zutreffend oder nicht. Wie sollen wir das auch schon in dem Bruchteil einer Sekunde wissen. Dies geht Jedem gleich und passiert ganz automatisch. Denkvorstellungen und Erfahrungen des Lebens spielen dabei eine grosse Rolle.
Die Künstlerin will dem Betrachter bewusst machen welche Denkmuster er/sie selbst hat und hofft die Betrachter zum Nachdenken zu bewegen - Warum und wieso denke ich das? Denn auch wenn uns ein Schubladendenken oft das Leben erleichtert und nicht so sehr von Bedeutung ist, gibt es Situationen in denen eine überlegtere Meinung gegenüber anderen Menschen unsere Stadt eine Spur toleranter machen könnte.

Die Serie ”lebt in Graz” besteht aus 10 Portraits in Öl auf Malplatten.
Die Portraitierten sind Menschen, die die Künstlerin in der Stadt Graz gesehen und um ein Photo von hinten gebeten hat. Gleichzeitig wurde der Beruf der Personen festgehalten. Diese Berufe finden sich an einer der Ausstellungswände wieder.  

Sie sind alphabetisch geordnet und absichtlich nicht richtig “ge-gendered”. Die Künstlerin will den Betrachter zusätlich verunsichern in seiner Zuordnung von Portraits und Berufsangaben.
Die Portraitierten zeigen die Vielfalt der Grazer Bewohner, wobei durch die Zufälligkeit der Auswahl nicht alle Bevölkerungsgruppen und etnische Herkunften vertreten sind.
Trotzdem zeigt diese relativ kleine Menge an Personen schon was eine Stadt ausmacht - Ihre Mischung an Persönlichkeiten. Und alle sind sie für die Künstlerin Grazer. Egal ob “zugereist” oder geflüchtet, in Graz geboren oder angekommen. Was sie eint ist der gemeinsame Nenner: lebt in Graz. Sie sind die Lebendigkeit die die Stadt füllt und erst zu dem macht was sie ist.

Neben den 60x80 cm grossen Portraitdarstellungen sind auch die im Malprozess verwendeten Paletten zu jedem einzelnen Bild zu sehen. Diese bilden gemeinsam eine eigene “Bildreihe”.

2017

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